Interne Evaluation als Instrument zur Überprüfung konkreter Ziele bzw. Entwicklungen anhand von Erfolgsindikatoren ist ein zentraler Bestandteil von schulinternem Qualitätsmanagement und damit von Schulentwicklung. 

Es muss  für alle am Prozess Beteiligten (Schulleitung, Lehrkräfte, Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler, Eltern usw...) ein Bewusstsein entwickelt werden, dass vor allem durch regelmäßige Evaluation eine kontinuierliche Weiterentwicklung stattfinden kann.

Wir wissen aus unserer langjährigen Beratungstätigkeit, dass Schulleitungen und Kollegien regelmäßig Rückmeldungen über ihr Handeln brauchen, und zwar eine Rückmeldung, die auf Daten basiert und keine subjektiven Eindrücke beinhaltet.

Evaluation ist damit eine systematische Planungs- und Entscheidungshilfe, die auf die Bewertung von Handlungsalternativen gerichtet ist. Gegenstände der Datenerhebung können z.B. Schulprogramme, Unterrichtsentwicklungskonzepte, schulorganisatorische Entscheidungen, Leistungen bei Vergleichsarbeiten, aber auch die Erwartungen und Bedürfnisse bspw. der ausbildenden Betriebe sein. Die Datenerhebung soll dabei durch ein objektives und überprüfbares Verfahren erfolgen, die Bewertung soll sich an ausgewiesenen und begründeten Standards orientieren. Die durch Evaluation erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen oder Empfehlungen müssen nachvollziehbar auf empirisch gewonnenen qualitativen und/oder quantitativen Daten beruhen. 

So formuliert bspw. der Referenzrahmen für Schulqualität in NRW:

"Dimension 4.7 – Strategien der Qualitätsentwicklung

Die Schule initiiert und steuert die Gewinnung der für die Schul- und Unterrichtsentwicklung relevanten Informationen und Daten. Aufschließende Aussagen.Die Schule verfügt über ein Repertoire geeigneter Instrumente und Verfahren zur Informationsgewinnung und Evaluation sowie zur Auswertung und Reflexion erfahrungs- und empiriebasierter Schulentwicklung. 

Die Evaluationsprozesse und -instrumente werden im Hinblick auf Aufwand und Ertrag, Handhabbarkeit und Tragfähigkeit der Ergebnisse reflektiert.

Informationen und Daten zu erreichten Lernständen, beispielsweise aus zentralen Vergleichsarbeiten bzw. Lernstandserhebungen, sowie zu Übergangsquoten, Abschlussquoten und Versetzungsquoten werden systematisch einbezogen...." 

(vgl. Referenzrahmen für Schulqualität NRW, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2015 S. 71f)

Mit dyrda+partner bzw. unserem Institut für Unterrichtsentwicklung und Evaluation unterstützen wir Sie bei sämtlichen Entwicklungsvorhaben.

Wir entwickeln mit Ihnen entsprechende Instrumente, organisieren die Datenerhebung (bspw. online) und werten die Daten anschließend aus.

Sie benötigen Unterstützung? Wenden Sie sich an Monika Baumgartner- Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Klaus Dyrda

Monika Baumgartner

dyrda+partner
  monika@baumgartner.training
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