Die Perspektive von Raumkonzepten in und für Schulen und Bildungseinrichtungen wird im Wesentlichen von Zukunftsprojektionen für die Bildung und der Fähigkeit der staatlichen Stellen und der Schulträger abhängen, inwieweit sie in der Lage sind, diese Schulentwicklung nicht nur nachzu-vollziehen, sondern sich den Herausforderungen durch aktives Handeln in den nächsten 10 Jahren zu stellen.

Welches sind die zentralen Fragen für die „hardware“ der Schulentwicklung?

Sie liegen in der Schulstruktur und der Infrastruktur der jeweiligen Schulträger, der irrationalen Annahme von (politischen und adminstrativen) Entscheidungsträgern, als könnten sie den Gedanken der Steuerung des Bildungswesens auf die kleinste Ebene des Gemeinwesens herunterdeklinieren, ohne eine Gesamtlösung zumindest auf nationaler Ebene als Rahmen und Orientierung für die Entwicklung im Bildungsbereich zu haben. Diese Denkweise erinnert an den Partikularismus der deutschen Fürstentümer vor der Gründung eines ersten gemeinsamen Staates im vor-vor-letzten Jahrhundert.

Was ist die aktuelle Herausforderung?

Wenn Bildung eines der höchsten Güter unseres Landes ist, kann es nicht darum gehen, daß jede kleinste örtliche Einheit in Selbstüberforderung versucht, Standards für Schulen zu kreieren, so auch Schulraumstandards, die vielleicht nur wenige Kilometer im Umkreis Geltung haben, während die Welt sich gegenwärtig weltweit und digitalisiert organisiert. Wenn die PISA-Studien doch eines mit Sicherheit hervorbrachten, dann doch die Erkenntnis, daß es in unseren Bildungssystemen national inzwischen ein erhebliches Gefälle gibt, dieses aber auch im europäischen Maßstab. Das Nachdenken über Bildungsstandards kann nicht mehr ohne diesen Hintergrund geführt werden.

Die Diskussion über „Lernlandschaften“ hat daher nicht eine utopische Qualität, sondern eine sehr handfeste und pragmatische: Wie sollen Schüler*innen der kommenden Generation lernen (können) und wie werden sie dabei von Lehrkräften in modernen Schulräumen aktiv unterstützt?

Wir bieten für diese immer dringender werdenden Fragestellungen folgende Dienstleistungen an:

  1. Beratungsworkshops für Entscheidungsträger in der Schulraumplanung (Link)
  2. Perspektivplanung in Schulleitungsseminaren zur Schulplanung (auch schulindividuell) (LINK)
  3. Planungskonzepte zur Überarbeitung alter Schulraumsubstanz (LINK)

Als Orientierung legen wir eine Zusammenfassung von Klaus Dyrda bei, die wesentliche Studien zur Entwicklung schulischer Raumkonzepte zusammenfaßt:

Wie können Schulen jetzt den Trend erfüllen für:

  • Individualisierung und Heterogenität
  • Innere Differenzierung und Teamentwicklung
  • Digitalisierte und hybride Lernformen
  • Trend zur Ganztagsschule.

Sofern Sie interessiert sind, senden wir Ihnen die Teil-Veröffentlichungen gerne zu.

Das Gesamtkonzept erhalten Sie bei Buchung unserer Veranstaltungen. 

 

 

Klaus Dyrda

Klaus Dyrda

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