Die allgemeinen Qualitätsmerkmale unserer Beratungsgesellschaft sind über die Startseite zugänglich. Für das schulische Fortbildungssystem gelten zusätzliche, da dieser Bereich in starken Maße staatlich dominiert ist. In vielen Reformprojekten wie z.B. “Selbstständige Schule” oder “Eigenverantwortliche Schule” erhielten die Schulen mehr Freiheiten, über eigene Budgets frei zu entscheiden, wie sie ihre Entwicklung durch Schulungen, Beratungen und Coachings selbst gestalten. Hierzu wurden verstärkt auch externe Anbieter von Beratungs und Fortbildungsleistungen in die Schul, Unterrichts und Qualitätsentwicklung einbezogen.

In einigen Bundesländern werden staatliche Agenturen und Institute des Schulwesens wieder errichtet und mit umfangreichen Personalausstattungen versehen. Auch Hochschulen richten Weiterbildungsangebote ein, um dem Hochschulpersonal Zusatzverdienste zu ermöglichen. Für die Entwicklungsprozesse vor Ort ist dies nicht unbedingt hilfreich, weil die dauerhafte Begleitung von schulindividuellen Prozessen vor Ort nicht zu deren Aufgabenverständnis zählt.

Wir sagen voraus, dass ohne eigene Budgets und Schulentwicklungsetats der einzelnen Schulen kein Qualitätsgewinn für das Schulsystem in den nächsten 10 Jahren erreicht werden kann. Daher brauchen die Schulen und Bildungseinrichtungen qualitativ hochwertige Partner für ihre Entwicklung vor Ort. Die Einsparung von Stellen im staatlichen Apparat (Landesinstitute, sog. Kompetenzteams, Qualitätsagenturen etc.) würde genügend finanziellen Spielraum für Schulbudgets zur Fortbildung schaffen, ohne zwangsläufig Mehrkosten zu erzeugen.

Daher stellen wir die Leistungen von dyrda+partner in Abgrenzung zum staatlichen System ausführlich dar.

  • Wir sind als unabhängige Berater und Trainer im Schulbereich seit über 25 Jahren in 10 Bundesländern vertreten. Die Breite des Angebotsspektrums resultiert aus der über mehr als 2 Jahrzehnte währenden Praxis und einer strikten Evaluation und Qualitätsentwicklung der eigenen Dienstleistungen. Die Zahl der beratenen Schulen liegt gegenwärtig bei ca. 8.000 Schulen bundesweit in allen Schulformen.
  • Weiterhin schätzen innovative Schulen den Blick von außen, weil es ihnen hilft die eigene Arbeit selbstkritisch zu betrachten und – wenn nötig – zu verbessern. Dies ist eine Erfahrung, die bei Unternehmen und Verwaltungen schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird. Im staatlichen System beraten Lehrer andere Lehrer. 
  • Weiterhin sind wir in der Zusammenarbeit mit Schulen zu der Erkenntnis gekommen, das ein reines Fortbildungsangebot bei weitem nicht reicht, um wirksame und nachhaltige Schulentwicklung betreiben zu können. Daher bündeln wir unsere schulischen Dienstleistungen (Fortbildungen, Beratungsleistungen und Coachings), um Wirksamkeit und Nachhaltigkeit zu erzielen. Jede rein individuelle Fortbildung einer Lehrkraft führt bestenfalls zur persönlichen Weiterentwicklung Einzelner, aber nicht zu einem institutionellen Verbesserungsprozess der Schule oder der Bildungseinrichtung.

Vier Nachhaltigkeits und Qualitätsfaktoren sind zu berücksichtigen, wenn Schulen eine langfristig ausgerichtete, aber auch ressourcenschonende Schulentwicklung erreichen wollen:

  • Systematik der Vorgehensweise
    Anders als es sich Politiker, Gesetze, Erlasse oder Richtlinien vorstellen, ist Schulentwicklung ein langfristiger und komplexer Prozess. Viele Schulen scheitern in ihren Bemühungen, weil die Vorgehensweise bei neuen Gesetzen oder Erlassen “nicht mitgeliefert” wird, oder den Verfassern selbst nicht klar ist. Jede Schule braucht also eine Art Masterplan, wie Veränderungs oder Qualitätsziele tatsächlich auch mit System erreicht werden können. Dies ist in den meisten klassischen Fortbildungsangeboten nicht “eingewebt”. Das beste Beispiel hierfür ist die dilettantische Einführung der Inklusion in NRW seit 2013.
  • Teamentwicklung
    Die meisten schulischen Entwicklungserfordernisse sind nicht mehr durch die einzelne Lehrkraft lösbar. Das MegaVorhaben Inklusion, das einen Generationenvertrag braucht, kann nicht durch die einzelne Lehrperson gelöst werden. Daher wird ein nachhaltiger Entwicklungsprozess immer wieder die Frage nach arbeitsfähigen Teamstrukturen in der Schule stellen müssen. Je nach Thema und Bedingungen der Schule sind diese sehr schulspezifisch. Dies bedarf der Hilfe zur Teambildung und der Unterstützung vor Ort. Daher müssen Fortbildungen verknüpft werden mit Teamprozessen, was in der Regel ebenfalls nicht im staatlichen Fortbildungswesen vorgesehen ist.
  • Schrittweise vorgehen
    Immer wieder zeigt sich, dass ein Projektmanagement für die Verbesserung der pädagogischen Qualität grundsätzlich nicht vorhanden ist. Auch die staatlichen Fortbildner denken in individualistischen Maßstäben. Nur nachhaltige Unterstützung durch eine Kombination von Schulung, Beratung und Coaching bringt die Schulen weiter. Letzteres ist das Konzept von dyrda+partner.
  • Steuerung der Entwicklung im Kollegium
    Aus den vorausgehenden Merkmalen für nachhaltige Schulentwicklungsprozesse ist zwingend abzuleiten, dass derartige Entwicklungsprozesse nicht “im Selbstlauf” sondern nur organisiert und gesteuert erfolgreich sein können. Hierzu bedarf es nicht nur einer klaren Positionierung der Schulleitung, sondern auch einer verbindlichen Einbindung des Kollegiums über eine Steuergruppe, die den Rahmen der Entwicklung definiert, Verbindlichkeit herstellt und ihr Mandat auf Zeit realisiert. Das Mandat ist genau auf die Realisierung der zeitlich und sachlich bestimmten Ziele gerichtet.

Wir ergänzen dieses Qualitätssystem für die Schulentwicklung mit weiteren Maßnahmen, die es den Schulen erlauben, unabhängig und ohne Sanktionsbefürchtungen ihre StatusquoSituation im Kollegium zu erfassen, um bei Bedarf auf dieser Basis eine Evaluation mit unserer Unterstützung ohne Aufwand zu leisten.

Teilnehmerbefragungen

Im klassischen staatlichen Fortbildungswesen in Form von rein punktuellen Veranstaltungen können Qualitätsprozesse nicht wirksam begleitet werden. Fortbildungen können eine Initialwirkung haben, müssen sich aber in Prozesse einbetten und durch Beratung und Coaching begleitet werden. Daher bieten wir den Schulen onlineBefragungen an, die individuell für jede Schule entwickelt werden. Befragt werden Kollegien, Ganztagsmitarbeiter, wenn gewünscht Schüler, Lehrer, Eltern, schulische Partner wie z.B. betriebliche Ausbilder usw. Die Befragungen dauern maximal 20 Minuten, die Ergebnisse werden ausgewertet geliefert. Wenn gewünscht mit unserem Kommentar als externe Berater.

Die bisherigen Rückmeldungen zu diesem absolut diskreten Befragungsverfahren haben uns bestätigt, dass viele Schulleitungen dyrda+partner als unabhängigen Fortbildungsanbieter vorziehen, Folgende Ergebnisse haben die unabhängigen Befragungen erbracht:

  • Passgenauigkeit der Inhalte auf die schulische Ausgangslage
    Unser Angebot ist nicht standardisiert, sondern wir reagieren im Einsatz und in der Auswahl von Methoden auf die schulspezifische Ausgangslage und den schulspezifischen Bedarf und Stand der Entwicklung.
  • Ergebnisorientierung
    Wir beschreiben vorab das zu erreichende Ergebnis für die Kollegien oder die Teilnehmer/innen. So kann jeder beurteilen, ob die Fortbildung, Beratung oder das Coaching erfolgreich war. Die online-Befragungen sind auch für uns hilfreich, die TN-Anregungen zu verstehen und uns zu verbessern.
  • Kontinuität nach Zeitplan der Schule
    dyrda+partner begleiten Schulen in der Kontinuität der schulischen Umsetzung und Geschwindigkeit. Unsere Trainer/innen sind flexibel abrufbar und helfen gerade dann, wenn es Spannungen gibt oder der Prozess ins Stocken gerät. dyrda+partner garantiert eine Leistung in personeller Kontinuität.
  • Externer Blick
    dyrda+partner sind vernetzt in 10 Bundesländern und in allen Schulformen. Wir arbeiten zusammen mit Schulen, anderen Bildungseinrichtungen, Regionen und Akteuren der Zivilgesellschaft. Der externe Blick öffnet eine Vielzahl von Handlungsoptionen. Selbstständige Schulen brauchen den Blick von außen, weil sie sich sonst in der selbstbeschaulichen Bürokratie spiegeln (müssen). Durch die Teilnehmerbefragungen können wir Ihnen Vergleichshorizonte in Ihrem Bundesland oder bundesweit bieten. Das führt langfristig zu einem unabhängigen Qualitätsmanagement.